Neues von John Deacon

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Dr_May
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Beitrag von Dr_May » 01.12.2009 09:22 Uhr

Woraus schließt Du, dass da gekracht haben muss? Das letzte Treffen war also 2002 bei einem öffentlichen Auftritt. Die ständigen Spekulationen bringen doch nix, so lange John nicht selbst was dazu sagt.
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Mercury80
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Beitrag von Mercury80 » 01.12.2009 10:36 Uhr

Wenn ich meinen alten Weggefährten, mit dem ich die ganze verdammte Welt gerockt habe, das letzte Mal vor 7,5 Jahren bei einer öffentlichen Veranstaltung gesehen habe ist das schon sehr arm. Das was man so hört und liest bezieht sich wohl darauf ( bei Neuaufnahmen von ''We are the Champions'' & '' We will Rock you '') das er auf die '' Scheisse '' keinen Bock mehr hat. Inklusive einer ehrlichen Einschätzung Richtung Robbie Williams, indem er wohl schnell gemerkt hat das dieser kleine Junkie ein talentloser, eingebildeter Schmarotzer ist. Ich finde es klasse das man auch ein Leben nach Queen haben kann. Das er weiterhin an der Marke verdient, ist völlig in Ordnung. Der Mann war absoluter Wahnsinn, er ist bzw. war wirklich ein einzigartiger Bass-Spieler. Er und Roger als Fundament haben Brian und Roger einen großen Spielraum zu austoben gegeben. Egal, am Thema vorbei.
7,5 Jahre sind und bleiben traurig!!! :shock:

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MAYniac
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Beitrag von MAYniac » 01.12.2009 10:46 Uhr

Die Aussage "When Freddie passed away it produced a change in all of us" lässt schon erahnen, dass es über gewisse Dinge ein paar Meinungsverschiedenheiten gab. Brian May ist dafür bekannt solche Dinge nicht weiter zu vertiefen, wobei ihm hier schon ein wenig Frust anzumerken ist. Sicher würde er wohl sehr gern wieder mit John Deacon und Roger Taylor als Queen arbeiten... Die Zugkraft der Maschine Queen wäre dann wieder hergestellt.
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Mercury80
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Beitrag von Mercury80 » 01.12.2009 11:14 Uhr

MAYniac hat geschrieben:Die Zugkraft der Maschine Queen wäre dann wieder hergestellt.
Jepp, das sehe ich in etwa genauso.
Zumindest unter den Musik-Kennern.
Viele werden aber den Teufelszupfer nicht ( mehr ) kennen, gehen also aus irgendwelchen anderen Gründen zu den Konzerten.
Hab beim Musical in Stuttgart neben einem gesessen bzw. gestanden der bei 2 Queen-Konzerten in den 70ern war. Er betonte, das er also Freddie live erlebt hat. Ich sagte ihm, das ich mich für ihn freue das er QUEEN live erlebt hat und vor allem auch noch John Deacon, nicht ''nur'' Freddie. Wie schon erwähnt, Queen ohne John = No Queen!!!!

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Dr_May
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Beitrag von Dr_May » 01.12.2009 11:59 Uhr

Die angeblichen Aussagen bzgl. den Aufnahmen mit RW waren doch 2001. Und dann geht 1 Jahr später zu Golden Jubilee, das macht für keinen Sinn.
Das sind doch erwachsene Menschen, wenn es irgendwelche Meinungsverschiedenheiten geben sollte, sollte man einfach mal miteinander reden. Das hilft schon manchmal bei der Problemlösung. :wink:
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Beitrag von AD » 01.12.2009 22:22 Uhr

Ich glaube auch nicht, dass Streitigkeiten die Ursache für Johns Distanz zu Brian und Roger sein müssen. Er mag die Zusammenarbeit mit Five und Robbie Williams (aus guten Gründen!) nicht gut gefunden haben aber mit der Musik hat er sicher schon vorher (Ende der 90er) aufgehört! Der letzte gemeinsame Auftritt war Anfang 1997 mit Elton John!
Wahrscheinlich haben sie schon seit dieser Zeit (nach No-One But You im gleichen Jahr) nicht mehr viel miteinander zu tun gehabt.
Denke eher, dass John das Queen- und Musik-Kapitel endgültig abschließen und innerlich dazu Abstand gewinnen wollte. Das lässt sich einfacher erreichen, wenn man zu den alten Kollegen keinen Kontakt mehr pflegt und sich völlig zurückzieht. Das muss noch lange nicht heißen, dass er sie nicht mehr mag und schließt auch nicht mal aus, dass er sie sogar vermisst.
Dass Freddies Tod für sie alle der womöglich größte Einschnitt in ihrem Leben war, ist doch klar! Sie gehen halt mit der Vergangenheit auf verschiedene Weise um, man sollte nicht das eine gegen das andere stellen! Alle drei haben dafür meinen Respekt!

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Beitrag von Dr_May » 01.12.2009 22:30 Uhr

AD hat geschrieben: Sie gehen halt mit der Vergangenheit auf verschiedene Weise um, man sollte nicht das eine gegen das andere stellen! Alle drei haben dafür meinen Respekt!

Dem ist nichts hinzuzufügen. :D
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Mercury80
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Beitrag von Mercury80 » 02.12.2009 08:41 Uhr

Dr_May hat geschrieben:
AD hat geschrieben: Sie gehen halt mit der Vergangenheit auf verschiedene Weise um, man sollte nicht das eine gegen das andere stellen! Alle drei haben dafür meinen Respekt!

Dem ist nichts hinzuzufügen. :D
Bin dabei!!!! :D

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Beitrag von Dr_May » 05.09.2010 17:50 Uhr

Eine aktuelle Aussage von Brian zur Situation zu John.
How often does he speak to the other two? John Deacon, Queen's bass player, has not performed with Queen since 1997. "I speak to Roger [Taylor, the drummer] a lot. But I don't speak to John because he doesn't want to, which is sad, but it's the way he wants it. He prefers to be isolated from it, and that's his choice. I respect it." Have they fallen out? "No, we never completely… We got strained at the time, but…" Oh well. There are other ways to communicate than by speaking. On Thursday 19 August, May posted a message on his blog that read: "Happy birthday Deacy! Bri."
Schade, dass es da keinen Kontakt mehr gibt...

http://www.guardian.co.uk/music/2010/se ... w-blogging
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Beitrag von The Spick » 27.10.2010 18:22 Uhr

John macht jetzt Handys :wink:

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Beitrag von Mercutio » 02.12.2010 00:17 Uhr

AD hat geschrieben:Denke eher, dass John das Queen- und Musik-Kapitel endgültig abschließen und innerlich dazu Abstand gewinnen wollte. Das lässt sich einfacher erreichen, wenn man zu den alten Kollegen keinen Kontakt mehr pflegt und sich völlig zurückzieht. Das muss noch lange nicht heißen, dass er sie nicht mehr mag und schließt auch nicht mal aus, dass er sie sogar vermisst.
Wenn John selbst keine Musik mehr machen möchte, ist das die eine Sache. Aber warum sollte er deshalb den privaten Kontakt zu Brian und Roger komplett abbrechen? Die Bandmitglieder hat doch sicher weit mehr verbunden als ein schlichtes Arbeitsverhältnis. Warum sollte man sich dann nicht mal zum Kaffee treffen und einfach über alte Zeiten plaudern oder sich einfach mal so über ganz normale, private Dinge unterhalten? Nur weil man nicht mehr zusammen Musik macht, hat man sich so rein gar nichts mehr zu sagen? Nein, ich glaube auch, daß da mehr vorgefallen sein muss und das finde ich sehr schade.

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Bananatree
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Beitrag von Bananatree » 02.12.2010 18:52 Uhr

John ist einfach eher der fundamentale Familienmensch, der im Alter lieber mal einen ruhigen Nachmittag mit seiner Frau und seinen Kindern hat, statt mit langsam ziemlich wahllos ausgesuchten Gastsängern auf Tour zu gehen. Das kann ich verstehen und respektiere John auch dafür, dass er den Kurs seit '97 konsequent hält. Er will sich wohl einfach von der Kommerz-Maschine Queen, die es spätenstens seit dem Musical gibt, fernhalten. Andererseits kann ich es auch verstehen, dass es Brian und Roger immer noch in den Fingern juckt, sie aber Solo wohl einfach nicht mehr interessant sind ("Electric Fire" und "Another World" waren ja nun obgleich ihrer Qualitäten Flops) und deswegen unter dem Namen Queen auftreten.
Ist schon ne' verzwickte Sache, ich glaub jetzt nicht, dass sie sich großartig gestritten haben, das ist eher sowas wie Auseinanderleben. Das passiert in den besten Familien und Freundeskreisen.
Man sieht nie einen Regenbogen, wenn man immer nach unten schaut.
- Charlie Chaplin

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Beitrag von miracle1966 » 20.12.2010 15:16 Uhr

Meines Erachtens muss man gar nicht so viel reininterpretieren:

Bereits vor Live Aid, als über eine Trennung spekuliert wurde, gaben die Jungs im Interview an, dass es von allen wohl für John Deacon am Einfachsten sei, einfach aufzuhören und sich auf einer Insel die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Es hieß damals, er sei derjenige, der den ganzen Rock'n'Roll Zirkus nicht brauche. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, war er auch derjenige, der von den anderen mehr oder weniger zum Weitermachen überredet werden musste. Während die anderen anläßlich Live Aid wieder dieses "Jucken" spürten, hat John Deacon die Auszeit genossen.

Für John Deacon war nach dem Tod von Freddie auch das Kapitel Queen abgeschlossen. Natürlich hat er noch beim "Abschiedskonzert" mitgemacht und auch die "Abschiedssingle" begleitet. Aber er hat damals bereits geäußert, dass es Queen nicht mehr gäbe, da dieses ohne Freddie nicht mehr möglich sei. Das war seinerzeit übrigens auch die Meinung der anderen Zwei.

Als Brian und Roger über die Wiederaufnahme von Queen sprachen, hat er sich von Anfang an distanziert und die Verwendung des Names "Queen" für alles, was nach der Wiederaufnahme (Zusammenarbeit mit anderen Sängern, Musical we will rock you) sogar indirekt verurteilt, da es das Vermächtnis der "Original-Queen" (und damit auch Freddies) beschädigen könnte.

Er wollte damit nichts mehr zu tun haben und hält sich wohl auch strikt daran.

Dass es zwischen den Vieren zum Schluss wohl nur noch wenig mehr als eine Arbeitsbeziehung war, kann man auch dem Buch von Mr. Freestone entnehmen. Nach 20 gemeinsamen Jahren und einem gemeinsamen Millionenprojekt bleibt halt auch vieles auf der Strecke. Schließlich gab es unterschiedliche Interessen über die musikalische Weiterentwicklung von Queen, von geschäftlichen Unternehmungen der Marke Queen mal abgesehen.

So war es wohl zum Schluss so, dass man sich sogar im Studio nicht mehr unbedingt gemeinsam aufhielt, sondern jeder seinen Part zu seiner Zeit einspielte. Bei "days of our lives" musste sogar das Video zusammengeschnitten werden, da nicht alle vier beim Dreh gleichzeitig anwesend waren.

Wir sollten nun nicht den Fehler machen, und eine "11-Freunde-sollt-ihr-sein" Lagerfeuer-Romantik um die Gruppe herum aufzubauen. Es sind/waren vier Individualisten, die durch die Qualitäten jedes Einzelnen ein großartiges Ganzes ergaben. Trotzdem verfolgte jeder sein eigenes Ziel, lebte sein eigenes Leben und hatte seine eigenen Interessen. Natürlich verband sie sicher auch Freundschaft, sonst hätten sie, glaubt man den Angaben über so manche Studiodiskussion mit knallenden Türen, nicht den Weg geschafft, den sie zurückgelegt haben.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen habe ich im Laufe der Zeit gelesen und jetzt aus der Erinnerung wiedergegeben. :smt102
Queen:
1980 Bremen, 1982 Dortmund, 1984 Hannover, 1986 Köln
Queen & P.R.:
2005 Frankfurt + Hamburg, 2008 Dortmund + Hannover + London

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runner70
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Beitrag von runner70 » 20.12.2010 18:56 Uhr

Prima Posting da schliess ich mich an. Was mich auch immer wunderte - es war nie mal irgendwo zu lesen dass John Freddie in seinen letzten Tagen nochmal besucht hat. Das wundert mich dann doch etwas ehrlich gesagt.
All that crap again???? (Freddie Mercury)

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candyfloss
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Beitrag von candyfloss » 21.12.2010 01:03 Uhr

miracle1966 hat geschrieben:Für John Deacon war nach dem Tod von Freddie auch das Kapitel Queen abgeschlossen. Natürlich hat er noch beim "Abschiedskonzert" mitgemacht und auch die "Abschiedssingle" begleitet. Aber er hat damals bereits geäußert, dass es Queen nicht mehr gäbe, da dieses ohne Freddie nicht mehr möglich sei. Das war seinerzeit übrigens auch die Meinung der anderen Zwei.
Na ja, ganz so einfach ist das auch wieder nicht. Deacon hatte bereits an MIH gearbeiten, als sich May noch längst nicht dazu durchringen konnte...
Als Brian und Roger über die Wiederaufnahme von Queen sprachen, hat er sich von Anfang an distanziert und die Verwendung des Names "Queen" für alles, was nach der Wiederaufnahme (Zusammenarbeit mit anderen Sängern, Musical we will rock you) sogar indirekt verurteilt, da es das Vermächtnis der "Original-Queen" (und damit auch Freddies) beschädigen könnte.
Eine Quelle, um das zu belegen, wirst du kaum finden ...
Bei "days of our lives" musste sogar das Video zusammengeschnitten werden, da nicht alle vier beim Dreh gleichzeitig anwesend waren.
Wenn Brian May in den USA auf Promo-Tour ist, kann er nicht gleichzeitig beim Videodreh in Europa sein, oder?
Wir sollten nun nicht den Fehler machen, und eine "11-Freunde-sollt-ihr-sein" Lagerfeuer-Romantik um die Gruppe herum aufzubauen.
In diesem Punkt stimme ich dir zu.

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